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Wissenswertes über Kasper & Co.

In den Katalogen stöbern. Dort finden Sie alles Wissenswerte über Kasperl & Co. Dazu zählen Bildmaterial über stattgefundene Veranstaltungen, Fachberichte und Abhandlungen über das Puppen- und Figurentheater, eine umfassende Historia des Spaßmachers sowie Links zu empfehlenswerten Seiten. Bitte beachten Sie die Autorenrechte. Die Verwendung einzelner Auszüge bedarf einer Anfrage an die Stiftung Südtiroler Sparkasse. 

Unsere Veranstaltungen

Das Family Festival war eine Faschingsveranstaltung im Jahrmarkt-Flaire mit Puppen- und Figurentheaterbühnen, Spielen, Ständen und Attraktionen am Waltherplatz in Bozen.

Alles war kostenlos, sofern man sich am Eingang zum Eventbereich den "Kasperlpass" besorgte. Zugelassen waren nur mechanisch betriebene Spiele und Geräte. Finanziert wurde die Veranstaltung von der Stiftung Südtiroler Sparkasse.

Doch irgendwann wurden die Infrastrukturen der Gemeinden  gewerblichen Anbietern zur Verfügung gestellt und das Family-Festival wurde eingestellt.

Die Erinnerung an das Family Festival bleibt in der Südtiroler Bevälkerung aber wach und die eingelagerten, von der Stiftung Südtiroler Sparkasse finanzierten Strukturen, warten nur darauf, andernorts in etwas anderen Dimensionen wiederverwendet zu werden. Sehen Sie dazu drei Kataloge ein:

Konzept
Auftritte
Eindrücke

Blättern Sie in der Nachlese unserer Veranstaltungen, die in Kindergärten und Grundschulen stattgefunden haben.

Auftritte

Separate Veranstaltungen auf Einladung von "Kasperl´s Südtirol Tournee"

Der bisher einzige Gastauftritt wurde in Zusammenarbeit mit dem Kleinkunsttheater Carambolage im November 2012 in Bozen organisiert: "Pelele Marionettes". Diese Handpuppenbühne galt damals als die beste  Europas. Die Geschichten rund um den Hauptdarsteller, Don Cristobal, war einem erwachsenen Publikum vorbehalten.

Pelele Marionettes / Don Cristobal

Damals in Südtirol

Die Augsburger Puppenkiste feiert heuer, im Jahr 2023 ihr 75. Jubiläum. Was aber nur wenige wissen: das Jubiläum ist mit der RAI Sender Bozen eng verbunden (heute: RAI Südtirol) und geht zurück auf das Jahr 1966, als das deutschsprachige Fernsehprogramm mit der ersten Ausgabe der Tagesschau den Sendebetrieb aufnahm und von 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr ein einstündiges Programm auf dem Sendeplatz von RAI Rete 2 ausstrahlte. Hier können Sie nachlesen, wie die Augsburger Puppenkiste ins Programm aufgenommen wurde und zudem die damaligen Produktio-nen ansehen, die noch nie im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurden!

Augsburger Puppenkiste im Rai Sender Bozen

Pinocchio ist Italiens bekannteste Märchengestalt. Das Kinderbuch "Die Abenteuer des Pinocchio" von Carlo Collodi erschien erstmals 1883 – also vor 140 Jahren.

Die erste Geschichte über Pinocchio wurde bereits 1881 in der italienischen Kinderzeitschrift "Giornale per i bambini" veröffentlicht. Den großen Erfolg seines Romans sollte Carlo Collodi zu Lebzeiten nicht mehr erleben.

Als im Jahr 1972 der Film "Le avventure di Pinocchio" im nationalen Fernsehkanal RAI 2 - und damit auch in Südtirol zu sehen war, musste sich der RAI Sender Bozen (Rai Südtirol) mit geringen Einschaltquoten zufrieden geben, denn die Familien aller drei Sprachgruppen ließen sich keine Folge entgehen.

Aus Anlass des Jubiläumsjahres von "Pinocchio" kann die Serie  in "Kasperls Südtirol Tournee" abgerufen werden.

Die Abenteuer von Pinocchio

Hier erfahren Sie warum Rudi Christoforetti neben anderen zu den Pionieren des Puppentheaters in Südtirol zählt

Pioniere des Puppentheaters in Südtirol 

Historia zur Entwicklung der lustigen Figur über die Epochen

Dieser Beitrag handelt von Puppen im Allgemeinen: Schatten, Funde, Rituale, die Ursprünge des Puppenspiel, die Wege des Puppentheaters nach Europa, die komischen Figuren, die dort auftreten, die Ursprünge der Handpuppe und der Marionette,  die Spielleute in den verschiedenen Epochen, die Spieltechnik, und die Ausbildung zum Puppenspieler, damit den Kindern und den Erwachsenen ein Fenster in die Phantasie und auch in die Welt von "Kasperls Südtirol Turnee" gelingt.  

Puppenspiel und Puppentheater

In diesem Beitrag geht es um die Frage, woher der Name "Kasper" stammt, um seine Vorgänger, die allesamt Rebellen waren und um das "Kasperprinzip". Mit den Entwicklungslinien der lustigen Figur im Puppentheater und im Schauspiel wird zu einer historischen Zeitreise übergeleitet, die ihren Werdegang in den weiteren Beiträgen detailliert nachzeichnet.

In der Welt des Spaßmachers

In diesem Beitrag geht es zunächst um die historischen Hintergründe bevor auf die ersten Belege für das Puppenspiel in Europa eingegangen wird und zum Schluss auf die vererbten Requisiten der Spaßmacher verwiesen wird.

Vom Mittelalter bis ins 15. Jahrhundert

Auch in diesem Beitrag geht es um eine historische Einordnung des Puppentheaters jener Zeit und um die Figur des lustig-bösen "Meister Hämmerling", der damals mit dem Henker, dem Tod oder dem Teufel in Verbindung gebracht wurde.

In der Renaissance (16. Jahrhundert)

In diesem Beitrag werden verschiedene Mythen entzaubert und der lustig-böse Spaßmacher verliert seine Hörner, das ihn kennzeichnende Teuflische wobei sich die Frage stellt, ob er die Überreste an seinem Kopf deshalb seitem mit einer Larve oder Mütze zu kaschieren versucht. Anschließend wird auf die Policinellbühnen eingegangen, auf den Unterschied zwischen Handpuppentheater und Marionettentheater und auf die soziale Lage der Puppenspieler.  

In Barock und Aufklärung (17. bis 18. Jahrhundert)

In diesem Beitrag wird "Meister Hämmerlein" als Handwerker und Dienstleister identifiziert, der keine ehrbaren Berufe ausübt. Und damit muss auch das Puppentheater anderen Formen der Volksbelustigung Platz machen, angefangen vom mechanischen Figurentheater über das "Theatrum Mundi" bis hin zur modernen Form des Schattentheaters. Der englische Spaßmacher überlebt indessen lustig und fidel im Puppentheater und zeigt sich dort von seiner "Besten" Seite: der Punch ist der Inbegriff alles unvorstellbaren Bösen, aber die Zuseher können nicht anders, als herzhaft über ihn lachen. Währenddessen durchlebt Policinell am Jahrmarkt die Wandlung zum Kasper. Das Papiertheater hält Einzug in die Bürgerstuben, die Kindheit wird als eigenständige Entwicklungsphase eines Menschen anerkannt und der bayerische "Kasperlgraf" verfasst erste, sehr gemäßigte Bühnenstücke für den Kasper.    

In Romantik und Biedermeier (18. bis 19. Jahrhundert)

In diesem Beitrag geht es um den Aufschwung den die Neuorientierung des Puppen- und Figurentheaters auslöste, bis es dann aber ein böses Erwachen gab: als sämtliche politische Bewegungen und Verbände das Puppentheater als Propagandamittel zur Erreichung ihrer Ziele vereinnahmt haben. Im Dritten Reich wurde der Kasper unter Androhung des Verlustes der Auftrittslizenz gezwungen, in menschenverachtende Rollen zu schlüpfen. Es dauerte lange Zeit, bis er rehabilitiert wurde. Obwohl im nachgesagt wurde, dass er nicht mehr zeitgemäß sei, war er aufgrund seiner positiven Anziehungskraft, die er für die Kinder ausstrahlte, nicht mehr wegzudenken. Im Gegensatz zu seinen Vorfahren  gibt er den Kindern heute Anleitungen die ihnen helfen, ihre Erlebenswelt und ihre Lebenssituationen besser wahrzunehmen und zu bewältigen und trägt damit zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung bei. 

In Zeiten der Wende (20. bis 21. Jahrhundert)

In diesem Beitrag wird die Entwicklung des Puppentheaters mit dem Spaßmacher in verschiedenen Ländern Europas aufgezeigt: in Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland, Belgien, Holland, England und Tschechien.

Kaspers Verwandtschaft in Europa

In diesem Beitrag geht es um die Spaßmacher im Schauspiel, die teilweise auf die Spaßmacher im Puppentheater eifersüchtig waren. Irgendwann kam der Bruch und die Wege der Schauspieler und der Puppenspieler trennten sich, um dann aber wieder zusammenzufinden. Thematisiert werden die Wanderbühnen, die das deutsche Theater begründet haben, das Quartett der Spaßmacher, die Reformbestrebungen die weitere Auftritte der Spaßmacher verhindern sollten, die Josefinische Theaterreform bis hin zu den Eigenheiten der Wiener Vorstadt-Theater im 18. und 19. Jahrhundert.

Der Spaßmacher im Schauspiel 

In diesem Beitrag wird nach einer Unterscheidung der Narren  die Seelenverwandtschaft im Sinne einer "Zweieinigkeit" zwischen den Possenreißern und den Narren aufgezeigt und dabei insbesondere auf die Sichtweise der Kirche und deren Feste und Rituale eingegangen. Weiters werden die Insignien des Narren in Anlehnung an die Insignien der Fürsten und Machthaber thematisiert und auf die Entwicklungsgeschichte und Rolle der Hofnarren eingegangen.  

Heiden, Feste, Narren und Teufel

Mit dem Beitrag über Menschen-Faust und Puppen-Faust wird auf ein uraltes Motiv zurückgegriffen. Beleuchtet wird das Leben des geheimnisumwobenen Faust, dessen Tod viele Fragen offen ließ und die literarischen Stoffe für jene Volks-bücher lieferte, welche die Grundlage für die Aufführungen im Menschen- und im Puppentheater bildeten. Während Faust im Schauspiel vom Teufel geholt wird, gelingt es Kasper den Teufel zu überlisten.   

Faust und Puppenfaust, die Teufelsbündler

Dieser Beitrag gibt eine Einführung in die historische  Entwicklung der Commedia dell'Arte, die Schauspieler, die Masken und deren Rollen sowie den Theaterstreit, der zu ihrem Niedergang geführt hat, bis die Commedia dell'Arte mit neuen Ansätzen wiederentdeckt und weiterentwickelt wurde.  

Die Commedia dell'Arte in Italien

Der letzte Beitrag ist den außereurpäischen Figurentheatern gewidmet: in Asien, in Nahost, in Russland und in Afrika. Ausführungen zu weiteren Ländern werden fortlaufend ergänzt. 

Außereuropäische Figurentheater